Vergleichbarkeit herstellen
Level | Strukturen | Vergleichsgruppen
Einheitliche Stellenprofile, konsistente Gehaltsbänder und pragmatische Job-Strukturen reduzieren Diskussionen und erhöhen die Umsetzungsfähigkeit.
Entgelttransparenzgesetz
Wir machen euch auskunftsfähig – mit klarer Job-Logik, Vergütungsregeln und einem Prozess, der im Alltag funktioniert. So zieht ihr eure Strukturen frühzeitig glatt und seid vorbereitet, wenn die neuen rechtliche Anforderungen greifen.
Besonders relevant für Unternehmen ab 100 Mitarbeitenden – ab dieser Größe greifen die ersten konkreten Pflichten der EU-Richtlinie.
Zum Start gibt's eine kostenfreie Checkliste und unsere HR Experts, die das Thema pragmatisch mit euch aufsetzen und umsetzen.

Was im Tagesgeschäft zählt
Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie stärkt den individuellen Auskunftsanspruch: Beschäftigte können die durchschnittliche Vergütung vergleichbarer Positionen im Unternehmen anfragen – unabhängig vom Vorbereitungsgrad des Arbeitgebers.
Damit Anfragen konsistent und nachvollziehbar beantwortet werden können, braucht es klare Vergleichsgruppen, eine dokumentierte Vergütungslogik und definierte Prozesse.
Level | Strukturen | Vergleichsgruppen
Einheitliche Stellenprofile, konsistente Gehaltsbänder und pragmatische Job-Strukturen reduzieren Diskussionen und erhöhen die Umsetzungsfähigkeit.
Kriterien | Logik | Ausnahmen
Eine schlanke Dokumentation von Stellenbewertung, Gehaltsstruktur und Ausnahmen schafft Transparenz und vereinfacht Entscheidungen im Tagesgeschäft.
Abläufe | Rollen | Vorlagen
Klare Prozesse, Verantwortlichkeiten & Vorlagen sorgen dafür, dass HR Anfragen konsistent und nachvollziehbar beantwortet.

Das Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) gilt in Deutschland bereits. Es fördert Entgeltgleichheit und kann – je nach Konstellation – Auskunftsrechte zu Entgeltstrukturen und Vergleichsentgelten auslösen. Zusätzlich muss die EU‑Entgelttransparenzrichtlinie bis 07.06.2026 in deutsches Recht umgesetzt werden; sie sieht gestaffelte Pflichten vor, die ab 100 Mitarbeitenden greifen. Welche Pflichten für wen ab wann gelten, regelt das deutsche Umsetzungsgesetz (ggf. mit Übergangsfristen).
Warum jetzt vorbereiten:
Weil es in der Praxis um Auskunftsfähigkeit und Nachweisbarkeit geht. Wer früh Standards schafft, reduziert Risiko und Aufwand – statt später unter Zeitdruck „nachzuziehen“.
Was ihr dafür braucht:
Wir bringen euch frühzeitig in eine stabile Entgelttransparenz-Struktur – mit HR Experts, die aufsetzen, umsetzen und im Alltag absichern. Beim Einstieg hilft dir außerdem unsere Checkliste, die wir dir kostenlos zum Download bereitstellen.
4 Schritte, die funktionieren

Ihr müsst das nicht allein stemmen. Wir unterstützen operativ und bereiten euer Unternehmen optimal vor.
Für den Start reichen ein paar Basics: Wir brauchen eine klare Ansprechperson in HR, die relevanten Entscheider:innen/Freigaben (GF/Führung, ggf. BR), ein gemeinsames Zielbild und den Scope (welche Bereiche zuerst). Außerdem hilft alles, was bereits existiert – z. B. Stellenprofile/Jobtitel, Organigramm, vorhandenes Grading/Leveling sowie Vergütungsrichtlinien oder Regelwerke, falls vorhanden. Daten ziehen wir bewusst nur so weit wie nötig hinzu und starten DSGVO-bewusst mit einem schlanken Überblick; Details kommen erst dann, wenn sie für den nächsten Schritt wirklich gebraucht werden. Dazu noch euer Timing und die wichtigsten Fixtermine – dann können wir direkt in Status‑Check und Priorisierung gehen.
Nein. Wichtig ist zuerst eine vergleichbare Struktur (Jobs/Level/Vergleichsgruppen) und eine nachvollziehbare Logik, wie Entgelt entschieden wird. Gehaltsbänder können ein Ergebnis sein – müssen aber nicht der Startpunkt sein. Wir bauen das so auf, dass es zu eurer Reife und eurem Tempo passt.
Typisch sind rund 4 Wochen für einen pragmatischen Start: Grundstruktur, erste Dokumentation, klarer Prozess und Templates, sodass ihr konsistent arbeiten könnt. „Richtig robust“ wird es je nach Komplexität (Anzahl Rollen, Standorte, BR, vorhandene Vorarbeit) danach schrittweise weiter ausgebaut.
Ja, gerne – wir liefern die operative HR-Umsetzung (Struktur, Prozesse, Dokumentation, Enablement) und arbeiten auf Wunsch mit eurer Rechtsberatung zusammen. Keine Rechtsberatung durch HR factory.
Unser Angebot richtet sich primär an Unternehmen ab 100 Mitarbeitenden. Ab dieser Größe greifen ab Juni 2026 die ersten konkreten Pflichten der EU-Entgelttransparenzrichtlinie – u. a. der individuelle Auskunftsanspruch und künftig Berichtspflichten. Gleichzeitig ist die Komplexität der Vergütungsstrukturen in der Regel hoch genug, dass ein strukturierter Ansatz den größten Hebel hat. Kleinere Unternehmen können sich gerne melden – wir schauen gemeinsam, ob und wie wir sinnvoll helfen können.